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Pressemitteilungen
Artikel Allgemeine Zeitung Ausgabe 16.02.2011
Erstes „Bumstara“ im „neije Bau“
14.02.2011 - HILLESHEIM
Von Bergund Hilgers
FASTNACHT Hillesheimer lassen im Bürgerhaus ihre Narrenshow steigen / Auch Freunde aus der Eifel dabei
Mit einem fulminanten Bühnenprogramm, das phantasievolle Choreografien
in farbenfrohen Kostümen ebenso bot wie Stimmungssänger und pointierte
Redner, erntete der Hillesheimer Narren Verein 2008 (HNV) großen Beifall
in der ausverkauften Bürgerhalle.
Das Motto „Mit Bumstara un viel Helau, sin mer jetz im neije Bau“ zog
sich wie ein roter Faden durch das Programm, immer wieder wurde die neue
Halle in den Redebeiträgen zum Thema. „Wir werden unser Bestes geben,
denn unser Bürgerhaus soll leben“, kündigte Sitzungspräsidentin Ute
Räder an. Und Frank Schmitt erinnerte als „kritischer Müllmann“ noch
einmal an die alte Bläserhalle als „Grundstätte der Fassenacht,
verbrannte in der Silvesternacht.“ Als Insider wusste der
Abfallentsorger noch allerlei aus dem Ort zu berichten.
Auch Ortsgeschehen auf Schippe genommen
Auf politisch höherer Ebene tat dies wie in jedem Jahr der Chef des
Protokolls, Thomas Heigert. Dabei ließ er weder „Angie“ noch Westerwelle
aus, streifte die Gesundheitsreform von Philipp Rösler, lobte den Mut
von Thilo Sarrazin, der etwas „sprach ganz laut, was keiner sich zu
sagen traut“, um schließlich bei der bevorstehenden Landtagswahl zu
landen, bei der möglicherweise „die Julia es Kurtsche abserviert.“
Als wahrer Meister der Improvisation zeigte sich Dirk Gerhard als
„Bauchredner“ mit seinem schwulen Affen. Und zündende Texte lieferten
auch Phillip Schaad mit dem Ortsgeschehen sowie Friederike Wiegland und
Gerd Decker in ihrem Vortrag über die Aushebungsarbeiten zum neuen
Bürgerhaus.
Mit einer „Hommage uff unser Örtche“ wurde Sänger Wanninger alias Dieter
Meindl zunächst sentimental und schwelgte in Kinderzeiten, fetziger
wurde es dann mit seinem Panik-Orchester und Frank Schmitt als Udo
Lindenberg, der - getreu seinem Vorbild - schwankend Eierlikör an seine
Mitstreiter verteilte. Die „Röhrbrunne Sänger“ unter der Leitung von
Erwin Bloth ernteten mit ihren Stimmungsliedern ebenso viel Applaus wie
die Ortstenöre Ernst Feuerlein, Friedhelm Beutel, Oliver Weller und
Jürgen Hecker, geleitet von Ellen Feuerlein. Glänzend in Form zeigte
sich das Dienheimer Männerballett „First Generation“, denen die zehn
Hillesheimer Herren mit ihrem „Tanz der Vampire“ unter der Leitung von
Petra Haster in nichts nachstanden.
Mit ihrer Bühnenshow „Unten im Meer“, dargeboten in selbst entworfenen
und genähten maritimen Kostümen, begeisterten die Mädchen der
Hillesheimer Showtanzgruppe „Sensation Stepp“ unter der Leitung von
Maike Diefenthäler. Einige von ihnen traten zudem mit dem Gardeballett
Hillesheim, geleitet von Christine Schmitt und Sandra Runkel, auf.
Aus Hillesheim in der Eifel war das Prinzenpaar Michael und Marita mit
seinem Gefolge angereist. Etwa 50 Karnevalsjecken erwiesen ihren
rheinhessischen Namensvettern mit viel „Alaaf“, einem Fanfaren-Medley
und einem Auftritt des Gardeballetts die Ehre. Der Kontakt zwischen den
beiden Gemeinden besteht seit etwa 30 Jahren über die Mitglieder der
Feuerwehren beider Orte, die sich regelmäßig im Wechsel besuchen.
Ortsbürgermeister Helmut Schmitt, selbst aktiver Fassenachter im
Hillesheimer Männerballett, erwog einen närrischen Gegenbesuch in der Eifel für das kommende Jahr.
14.02.2011 Dieser Kommentator ist bei uns nicht registriert.
Super Sache
Die Mischung war erste Sahne -
besonders der Auftritt der Gäste aus der Eifel.
Schade, dass die am nächsten Samstag nicht da sind. Die Besucher der 2. Sitzung verpassen was.
14.02.2011 FPR, dieser Kommentator ist bei uns registriert.
Bumstara im neije Bau
Respekt für einen Ort von 500 Einwohnern so eine tolle Fastnachtsveranstaltung auf die Beine zu stellen.
Eine tolle Bereicherung waren die Hillesheimer aus der Eifel.
Macht weiter so...
Eifelzeitung Artikel Ausgabe 05. KW 2009
Ankündigung 1. HKV Sitzung 2009










